Druckveredelung zur Differenzierung

Der erste Eindruck zählt. Das gilt nicht nur für Personen, sondern auch für Produkte und Drucksorten. Um im heutigen Informationszeitalter zwischen all den Wettbewerbern, Drucksorten und Magazinen aufzufallen, kann man sich bei Print-Produkten verschiedener Veredelungstechniken bedienen. Denn durch Druckveredelung stechen die eigenen Drucksorten hervor und zwar nicht nur optisch, sondern auch haptisch und ggf. sogar olfaktorisch.

Eine besondere Drucksorte beginnt schon bei der Wahl des Papiers. Hier hat man unzählige Möglichkeiten vom Standard-Papier über gestrichenes oder ungestrichenes Papier bis hin zu Papiersorten mit Struktur, die wie Leder oder Samt wirken. Dazu kann man noch entscheiden, ob es ein Naturpapier sein soll, ob metallische Effekte eingearbeitet sind und natürlich wie dick das Papier sein soll. Dies wird oft schon im Design-Prozess festgelegt.

Das Design sowie die Farben müssen ebenfalls an die Wahl des Papiers angepasst werden, da sich je nach Untergrund der Druck verändert. Hat man das Papier ausgewählt, das Design fertig gestellt und die Printmaterialien fertig gedruckt, so kann im nächsten Schritt an die Druckveredelung gehen.

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Heißfolienprägung in Silber für die Menükarten bei der Formel 1. Kunde: Do&Co

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Hochprägung auf einer Seite im BERNSTEINER Magazin.

Techniken zur Druckveredelung

Bei BERNSTEINER arbeiten wir mit den verschiedensten Druckveredelungen. Viele Veredelungen können wir in der hausinternen Druckerei umsetzen, für speziellere Veredelungen haben wir eine Reihe an zuverlässigen Partnern, mit denen wir bereits seit vielen Jahren erfolgreich zusammenarbeiten. Ihren Wünschen sind also keine Grenzen gesetzt. Nachfolgend die beliebtesten Techniken zur Druckveredelung:

Lackierungen
Bei der Lackierung wird das fertige Print-Produkt noch mit einer zusätzlichen Schicht versehen. Dies kann ganzflächig oder auch nur partiell erfolgen. Der Lack kann glänzend oder matt sein, er kann eine Struktur oder verschiedene Effekte aufweisen. Die gängigsten Lacke, die oft in der Printproduktion eingesetzt werden, sind Dispersionslacke, UV-Lacke und Soft-Touch-Lacke, die in erster Linie für die Optik und Haptik des Papiers dienen. Neben den oft eingesetzten Lacken gibt es auch noch Glitterlacke, Thermofarben, Leuchtfarben, Rubbellacke und Duftlacke.

Prägungen
Beim Prägen unterscheidet man zwischen einigen technischen Verfahren. Beim Prägefoliendruck wird die Prägung mittels einer Folie realisiert, die auf den Bedruckstoff gepresst wird und sich somit vom Rest der Drucksorte abhebt. Weitere Verfahren vom Prägefoliendruck sind unter anderem Microembossing, die Reliefprägung und die Strukturprägung.

Neben dem Prägefoliendruck gibt es auch das Verfahren der Blindprägung. Hierbei wird zwischen Hoch- und Tiefprägung unterschieden und der Bedruckstoff wird verformt. Blindprägungen sind besonders bei Logos, Headlines und Strukturen beliebt.

Folienkaschierung/Cellophanierung
Beim Kaschieren werden mehrere Lagen bzw. Materialien miteinander verbunden (z.B. Karton mit Folie). Der Vorteil von Folienkaschierung ist, dass die Printprodukte robuster und widerstandsfähiger werden. Daher kommt die Folienkaschierung auch oft bei Büchern oder Katalogen zum Einsatz, um sie vor Abnutzung zu schützen. Auch bei Menükarten und Flyern ist die Cellophanierung sehr beliebt, da die Kaschierung wasserabweisend ist und solche Drucksorten schon mal auf nassen Tischen liegen können und dennoch lesbar sein sollen.

 

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